
„Steigerung der Effizienz des Naturwissenschaftlich-mathematischen Unterrichts“
„SINUS an Grundschulen“ entwickelt den mathematischen und den naturwissenschaftlichen Unterricht weiter. Lehrerinnen und Lehrer der teilnehmenden Grundschulen arbeiten im Team an den besonderen Herausforderungen des Unterrichts. „Sie richten ihren Blick auf die individuelle Förderung der Kinder und schaffen eine ausbaufähige Grundlage für das Lernen in der Sekundarstufe.“ (zitiert aus der Startseite der SINUS-Homepage http://www.sinus-an-grundschulen.de/).
Seit Februar 2010 ist die GRUNDSCHULE BODENHEIM eine von 39 SINUS-Schulen in Rheinland-Pfalz.
Elf Bundesländer beteiligen sich bis Juli 2013 mit ausgewählten Grundschulen aktiv am Programm.
Neben der Qualitätssteigerung des Unterrichts wird die Stärkung der Kooperation innerhalb der Fachkollegien besonders hervorgehoben.
Das Kollegium der Grundschule Bodenheim hat sich mit der Beteiligung am SINUS-Projekt nun auch (neben der Mediation und der Steigerung der Lesekompetenz die „Steigerung der mathematischen Kompetenzen“ ihrer Schülerinnen und Schüler zum Ziel gesetzt.
Hierbei geht es um die
Leistungsverbesserung beim Problemlöseverhalten bei Sachaufgaben - insbesondere in Alltagssituationen und bei Knobelaufgaben.
Durch eigenes Denken und selbständiges, individuelles Forschen sollen mathematische Zusammenhänge erkannt und die Freude am Mathematisieren geweckt werden
Maßnahmen:
Mathematik auch anders gestalten! Das prozessorientierte Lernen steht im Vordergrund (Fehler werden diskutiert, unterschiedliche Lösungswege werden gesucht, kreative Denkweisen werden einbezogen, die Kinder kommen miteinander ins Gespräch, …).
In regelmäßigen SINUS-Stunden werden den Kindern Knobelaufgaben oder „offene“ Aufgaben gestellt. Diese lassen Kreativität zu, regen zum Argumentieren und zum gemeinsamen Mathematisieren an.
Besondere Aktionen wie schuleigene Mathematiktage, verstärkte Teilnahme am Känguru-Wettbewerb und die intensivere Beschäftigung mit z.B. Geometrie könnten in Zukunft weitere Maßnahmen sein.
Immer gilt das Prinzip:
Zuerst ich, dann du, dann wir! (heißt: zunächst die eigene Auseinandersetzung mit dem Problem, dann die Diskussion mit einem Partner, zuletzt mit der Gruppe)
Evaluation:
Sie besteht aus der Dokumentation der jeweiligen Schülerarbeit in einem speziell angelegten SINUS-Heft. Anhand der Arbeitsergebnisse jedes Einzelnen soll überprüft werden, ob und weshalb die individuellen Leistungen gleich geblieben, gestiegen oder im besonderen Fall etwa gefallen sind.
Weitere Evaluationsverfahren werden die Leistungsnachweise (Klassenarbeiten, Tests) sowie die im 3. Schuljahr stattfindenden VERA - Arbeiten sein.
Zur Philosophie der SINUS-Arbeit gehört grundsätzlich der regelmäßige Austausch mit Kollegen über die kontinuierliche Unterrichtsentwicklung, mehrere regionale und auch überregionale Treffen pro Jahr der beteiligten Schulen, jährliche Treffen auf Bundesebene und die wissenschaftliche Begleitung und Unterstützung der Arbeit.
Alle teilnehmenden Schulen sind zur Zusammenarbeit und zur Dokumentation ihrer jeweiligen Arbeit verpflichtet. Die beiden Ansprechpartnerinnen an unserer Schule nehmen an SINUS-Fortbildungsveranstaltungen teil und geben ihre Informationen an das Kollegium weiter.
Im Kollegium der Grundschule Bodenheim findet ein regelmäßiger Austausch der Arbeit mit dem SINUS-Programm statt. Die ersten Erfahrungen und Ergebnisse der Schülerarbeiten werden beim Schulfest „Hokus-Pokus, 1,2,3, … am 08.05.2010 präsentiert.